Der Zwischenstopp in Peyrat le Chateau war für etwas Astrofotografie geplant, da diese Gegend eine der dunkelsten Ecken (im Sinne von wenig Lichtverschmutzung) von Frankreich ist.
Die Etappe war wieder etwas länger, daher hauptsächlich im Auto unterwegs und daher nicht viel zu berichten. In Peyrat le Chateau angekommen erst mal geschaut, wo wir was essen können und in einem der Nachbarörtchen idyllischh an einem See gelegen eine kleine Gaststätte gefunden, die Galette und Crepes im Angebot hatte.
Das Wetter in Peyrat le Chateau war uns leider nicht ganz gewogen. Anfangs war es im Zenit noch relativ klar, aber es zog sich zunehmend zu. Groß Ausrüstung aufbauen, ausrichten und längere Astrofotografie mit Nachführung hätte sich kaum gelohnt. Dazu hätten wir auch etwas aus dem Ort heraus fahren müssen. Im Ort selbst sorgen sie leider für ihre eigene Lichtverschmutzung – zum einen aufgrund seitlich nicht abgeschirmter Natriumdampflampen und zum anderen einen mit Halogen-Strahler angestrahlten Turm/Stadttor(?). In Kombination mit der etwas dunstigen Luft erzeugte das eine unnötige Aufhellung – eigentlich schade bei dem ansonsten dunklen Himmel.
Astrofotos habe ich daher nur mit dem Astrofoto-Modus des Handys mit einem kleinen Fotostativ gemacht.








Interessanter „Funfakt“ am Rande: In Peyrat le Chateau gibt es ein Resistance-Museum.
Da wir aber schon um 9:30 Uhr los mussten und das Museum erst ab 10:30 Uhr geöffnet hat, konnten wir nicht hinein.
Übrigens die Abkürzung „FFI“ auf dem Auto (s. Fotos) bedeutet „Forces francaises I’interieur“. Das war die „Dachorganisation“ unter der alle Widerstandsgruppen in Frankreich ab Anfang 1944 zusammengefasst wurden.