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15.08.2026 – Bayonne, Tag 2

Auch heute war noch mal Entspannung angesagt. Geplant war eine kurze Fahrt nach Biarritz, um da ein wenig im Atlantik zu baden – natürlich kam es etwas anders.

Vormittags ein kleiner Rundgang durch Bayonne und ab Mittag ein Ausflug nach Biarritz an den „Grande Plage“ zum baden im Atlantik. Wir haben uns dafür allerdings den schlechtesten möglichen Tag ausgesucht. Es ist nicht nur Wochenende, sondern dazu auch noch ein Feiertag in Frankreich (Maria Himmelfahrt). Es war ein großes Feuerwerk geplant, was mit etlichen Sperrungen im Bereich der Strandpromenade einher ging. Auch bei den Parkhäusern gab es Einschränkungen. Von 17 Uhr bis 02 Uhr war aufgrund der Festivitäten keine Ausfahrt aus den Parkhäusern möglich. Das hieß für uns rechtzeitig wieder raus, da wir nicht bis Nachts um 2 Uhr bleiben wollten.

Wer mal nach Biarritz fahren möchte, den empfehle ich einen Kleinwagen. Zumindest das Parkhaus, in dem wir waren, war von der Höhe nicht für SUVs geeignet und die Parklücken sind verdammt eng. Beim Einparken ging es hier um Millimeter…..mit einem nagelneuen Mietwagen, der bei Übernahme noch nicht mal 1000km auf dem Tacho hatte, keine leichte Aufgabe. Darüber hinaus noch einem jungen Pärchen geholfen, die schon das Nachbarauto berührt haben und nun keinen Plan hatten, wie sie aus der Situation wieder heraus kommen, ohne es zu verschlimmern. War eine interessante Situatin: Er Fahranfänger, verstand kein englisch, sie stand mit draußen neben dem Auto und hat meine Anweisungen simultan übersetzt. Nach tatsächlich nur 3 Korrekturen standen sie in der Parklücke – ohne Schäden an ihrem oder dem anderen Auto.

In Biarritz dann aufgrund der Beschränkung nur ein wenig die Strandpromenade entlang flaniert und mit den Füßen im Atlantik gewesen. Wasser war angenehm warm – geschätzt 24 °C. Gegen 15:30 Uhr sind wir wieder aus dem Parkhaus raus und noch ein wenig weiter Richtung Süden entlang der Küste gefahren. Am südlichen Ende von Biarritz haben wir am „Plage de Milady“ einen Parkplatz gefunden, der nicht überfüllt und in unmittelbarer Nähe zu einem Badestrand war. Da haben wir den Rest des Nachmittags verbracht und ja, auch ein paar Meter im Atlantik geschwommen…so gut das halt ging bei Wellen von ca. 0,8m Höhe.

Am späten Nachmittag wieder zurück ins Hotel und Abends beim Essen in Bayonne den Tag ausklingen lassen.

2 Gedanken zu „15.08.2026 – Bayonne, Tag 2

  1. Torsten sagt:

    Ja, die Herausforderung im Parkhaus war schon eine Besondere! Vermutlich ist das Parkhaus gebaut worden, als es noch keine großen Autos gab. Aber mein Bruder, als der Haupt-autofahrer, hat das gut bewältigt. Eigentlich wollten wir ja im Atlantik baden, aber wegen der im Blog genannten Gründe, ging es in Biarritz nicht. So waren wir nur kurz mit den Füßen im Wasser. Vor etwa 25 Jahren war ich schon einmal am Atlantik. Damals westlich von Amiens (Partnerstadt von Görlitz). Damals war ich mit dem „Kammerchor vom Gymnasium Augustum Görlitz“ zu einer Chorreise (Auftritt) in der Partnerstadt von GR. Leider war auch damals ein Baden im Atlantik nicht möglich, da gerade Ebbe war. Außer einigen „Wasserpfützen“ war damals nur Watt zu sehen. Diesmal war es anders, da das Wasser bereits stieg. Das sah man daran, dass die Bademeister etwa aller 30min. die Fahnen (Markierung für den bewachten Schwimmerbereich) einige Meter nach oben setzen mussten. Aber wir fanden einige km weiter dann doch noch einen schönen Badestrand inkl. Bewachung durch Rettungsschwimmer/innen. Der Wellengang war schon ordentlich. Lt. Internet dort „nur“ 80cm Wellenhöhe. Allerdings ist das nur die halbe Warheit, da die Wellen ja in Ufernähe brechen, waren sie etwa doppelt so hoch  also etwa 1,50m. Jede 4. oder 5. Welle war dann noch etwas höher. Da brauchte man schon eine gute Standfestigkeit, um nicht wieder an Land gespült zu werden. An manchen Stellen war die entgegengesetzt gerichtete Unterströmung  besonders stark, so dass es mich einige Male umgeworfen hat. An den Füßen die Strömung Richtung Meer und in Höhe der Brust der Brecher. Als man dann den Kopf wieder aus dem Wasser hatte (gut Luft anhalten) war man auf einmal 50m näher am Strand! 😀 Die Brecher könnten einem glatt die Kleider vom Leibe reißen, zumindest fast. Mir ist jedenfalls ein junger Mann aufgefallen, der nur Schlapperlook (locker sitzende Boxershorts) anhatte. Als ihn ein Brecher erwischte wurde er in etwa 1m Entfernung an mir vorbergespült (hätte mich fast umgerissen). Als er wieder aufstand, konnte man ein Teil von seinem „Muscullus gluteus maximus“ sehen! 😉 Aber er hat die Hose ganz schnell wieder an die richtige Stelle gezogen. Ich glaube, dass es auch sonst keiner gesehen hat. Ich war ja in unmittelbarer Nähe. 

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  2. Torsten sagt:

    Und nun zum Klippenspringer: Wer mal in das Bild hineinzoomt, der sieht, daß der Felsen, in der Höhe der Wasseroberfläche, etwas breiter ist. Was bedeutet, daß der Springer weit genug weg vom Felsen muß. Mal abgesehen davon, daß an dieser Stelle das Baden nicht erlaubt ist und das Springen vom Felsen schon mal gar nicht. Keiner würde es mitbekommen, wenn er plötzlich nicht mehr auftaucht, da nicht bewacht. Aber zumindest muss es ein „gelernter“ Wasserspringer gewesen sein  da die Sprünge, die ich gesehen habe, auf professionellen Niveau waren. Ein Sprung war, ein nach vorn abgesprungener gehockter Rückwärtssalto. Die Anzahl der Salti habe ich jedoch nicht gezählt. Ich vermute, es war ein 2 1/2-facher.

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