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10.08.2026 – Von Coutras nach Ponferrada

Größtenteils eine Wiederholung des Vortags – Aufstehen, Frühstücken, Auto beladen und fahren, fahren, fahren.

Es war die längste Etappe auf der Reise mit etwas über 800km Fahrtstrecke. Wir sind etwas später losgefahren, als geplant und haben noch eine kleine Ehrenrunde gedreht – wer findet es in der Streckendarstellung? Dadurch kamen wir etwas in Zeitverzug. Das Problem war, dass der Check-In im Hotel offiziell nur bis 19 Uhr möglich war. Wir waren erst 19:10 Uhr vor Ort.

Allerdings war ein Teil unserer Reisegruppe bereits kurz vor uns am Hotel und konnte Bescheid geben, dass wir etwas später ankommen würden. An dieser Stelle muss ich erklären, wie die Reise eigentlich mal geplant war und was daraus geworden ist.

Geplant war eine Gruppenreise mit 8 Personen – die meisten davon von der Sternwarte Limburg e.V. Die Planung begann bereits 2 Jahre vor der Sonnenfinsternis. Es sollte eine Rundreise durch Frankreich und Spanien werden – natürlich mit der Sonnenfinsternis als Hauptereignis. Bei der Sonnenfinsternis sollten dann noch weitere 7 Personen dazu stoßen, die parallel aber von uns unabhängig eine Reise geplant hatten.

Als sich das Buchungsfenster öffnete, suchten und buchten wir entsprechende Hotels/Ferienwohnungen für die Gruppe. Da das nicht immer zusammen klappte, mussten wir teils unterschiedliche Hotels buchen. Im Verlauf des letzten Jahres wurden uns dann noch aus verschiedenen (teils fadenscheinigen Gründen) Unterkünfte storniert, so dass sich der Reiseverlauf immer mehr aufsplitterte. Aktuell sind wir quasi 3 unabhängige Gruppen, die sich an verschiedenen Stationen auch mal treffen.

Heute war es soweit, dass wir mit dem anderen Teil der ursprünglichen Gruppe eine Nacht im gleichen Hotel verbrachten und uns so zum Abendessen treffen konnten. Bereits gestern waren wir zur selben Zeit in der selben Stadt, aber da hat es mit einem Treffen nicht geklappt.

Kurz zurück zu dem Hotel, das augenscheinlich so gar nicht auf internationale Gäste vorbereitet ist. Der Hotelbesitzer spricht jedenfalls kein einziges Wort englisch – und wir kein spanisch. Die Kommunikation war entsprechend schwierig. Letztlich haben wir aber unsere Zimmer bekommen und werden hier die nächsten 3 Nächte bis nach der Sonnenfinsternis bleiben.

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